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Niederlage zum Saisonauftakt

zu Spielbegegnung: 
TV Langen vs. 1. Damen

Regionalliga-Damen mit einer 51:73-Niederlage in Langen

10. September 2011, Felix Georg

In ihrem ersten Regionalliga-Spiel traten die 1. Damen bei der Bundesligareserve des TV Langen an. Dabei musste man sich letztlich mit 51:73 geschlagen geben. Die Entscheidung fiel bereits früh, als die Gastgeberinnen den ersten Spielabschnitt mit 27:9 für sich entscheiden konnten. Den CVJM-Damen fehlte es in dieser Phase insbesondere an der notwendigen Aggressivität und Entschlossenheit. Dies wussten die jungen Südhessinnen gut auszunutzen und kamen immer wieder zu gut herausgespielten Würfen, bei denen die Gäste aus Nordhessinnen in ihrer Mann-Mann-Verteidigung häufig einen Schritt zu spät kamen. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hatte man sich dann besser auf das Spiel eingestellt. Im Angriff konnten sich nun vor allem Gesa Kip & Stephanie Simon immer wieder durchsetzen. Die große Schwäche im Spiel der Kasselerinnen blieb jedoch die mangelnde Chancenauswertung: Neben zehn vergebenen Freiwürfen wurden auch viele freie Wurfchancen vergeben, wodurch man zu viele Punkte liegen ließ. „Wir sind schlichtweg zu nervös in das Spiel gestartet und haben früh viele Fehler gemacht, wodurch wir das gesamte Spiel über einem hohen Rückstand hinterherliefen. Vor allem in der ersten Halbzeit kamen wir in der Verteidigung zu häufig einen Schritt zu spät." war Trainer Felix Georg vor allem mit dem Spielbeginn seiner Mannschaft nicht zufrieden.

In der zweiten Spielhälfte konnte man sich dann merklich steigern. Dabei gestattete man in beiden Spielabschnitten jeweils nur 13 Punkte und hielt in der neuformierten Ball-Raum-Verteidigung deutlich besser dagegen. Die Gastgeberinnen mussten sich jeden ihrer Würfe nun wesentlich härter erkämpfen und bei den Rebounds packten

die Spielerinnen um Topscorerin Miriam Precht nun sicherer zu. Im Angriff agierte man jedoch weiterhin zu passiv, verfing sich zu häufig in Einzelaktionen und konnte dadurch im dritten Viertel lediglich 6 Punkte erzielen. Den besseren Start in die letzten zehn Minuten erwischten zwar erneut die Gastgeberinnen und eröffneten den Schlussabschnitt mit einem 9:2-Lauf. Dann jedoch griff die Verteidigung der Mannschaft um Kapitän Natalie Gacal: dank vieler Ballgewinne kam man vermehrt zu einfachen Punkten durch Schnellangriffe. Zudem erspielte man sich geduldig offene Wurfchancen und verwandelte diese sicher. Weiterhin konnte sich Kassels Centerspielerin Miriam Precht immer wieder unter den Körben gegen ihre Langener Gegenspielerinnen durchsetzen. Mit dem 19:0-Lauf waren die Nordhessinnen nun endgültig in der Regionalliga angekommen.

„Nach dem schwachen Start haben wir uns im weiteren Spielverlauf kontinuierlich und deutlich steigern. Während wir zu Beginn noch zu zögerlich und eingeschüchtert agierten, konnten wir dies im weiteren Spielverlauf ablegen und somit sowohl den Schlussabschnitt und die zweite Halbzeit verdient für uns entscheiden“, war Trainer Georg nach Spielende trotz der Niederlage zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Zu viele vergebene Wurfchancen von der Freiwurflinie sowie unter den Körben insbesondere im ersten Viertel haben uns leider früh um jede Siegchance gebracht. Für den Großteil der Mannschaft war dies der erste Auftritt auf diesem Level: wir werden uns von Spiel zu Spiel besser daran gewöhnen und uns somit stetig steigern können.“

Für den CVJM spielten: Precht 14, Kip 13, Simon 7, Oustioujina 6, Hutsch 4, Ude 4, Gacal 3, Dirks, N. Pastuszko

nächstes Spiel: 

1. Damen vs. TV Saarlouis II

Samstag, September 17, 2011 - 18:00
1. Damen
vs : 
TV Saarlouis II

Nach der 51:73-Auftaktniederlage in Langen im ersten Saisonspiel empfangen die 1. Damen am 2. Spieltag den Mitaufsteiger und Meister der Oberliga Saarland/Rheinland-Pfalz, den TV Saarlouis 2. Wenn es nach dem Willen von Trainer Felix Georg geht, soll dabei im ersten Heimspiel auch gleich der erste Saisonsieg eingefahren werden: „In Langen haben wir eine Halbzeit gebraucht, um uns auf die Intensität und Härte einzustellen.

In den zweiten 20 Minuten konnten wir schon merklich besser dagegenhalten, dann haben auch unsere Verteidigung sowie die Automatismen im Angriff angefangen zu greifen. Die größten Sorgen bereitet haben uns vor allem die schwache Freiwurfquote sowie die zu zögerliche Verteidigung im Kampf um den Ball. Sofern uns dies nun von Beginn an besser gelingt, stehen unsere Chancen nicht schlecht.“ Die Zweitvertretung der Bundesligamannschaft Saarlouis Royals setzt sich überwiegend aus der in der Weiblichen Nachwuchs-Bundesliga an den Start gehenden U17 zusammen. In welcher Formation diese in Kassel antreten werden, ist dabei jedoch völlig unklar, da die Gäste zum einen am 1. Spieltag spielfrei hatten (die ursprüngliche Partie gegen Saarbrücken fiel aufgrund des Rückzugs des letzt­jährigen Ligazweiten aus) und zum anderen die Bundesligamannschaft ein Vorbereitungsturnier in Freiburg absolviert. Mit welchen Spielerinnen das Trainergespann Dziurdzia/Edringer die weite Fahrt nach Kassel antritt, wird sich für die Kasselerinnen also erst am Samstagnachmittag auflösen. „Sicherlich weiß man gerne ein wenig mehr über den Gegner, aber damit müssen wir uns eben abfinden“, bilanziert Trainer Georg, fügt jedoch an: „Wir wollen ohnehin unsere Stärken ausspielen und nicht umgekehrt!“

Zudem möchte man sich in der neuen Heimspielstätte auch den eigenen Fans mit einer guten Leistung präsentieren. Ihren ersten Heimspielauftritt werden dabei auch die beiden Neuzugänge Denise Ude und Tanja Franke absolvieren. Weiterhin verzichten muss Trainer Felix Georg dagegen auf den dritten Neuzugang Andrea Harder sowie auf Thurid Marten (Urlaub), Manuela Greipel (Knieverletzung) und Alena Dirks (beruflich verhindert). Der Einsatz von Claudia Pastuszko ist zudem unsicher, da sie erst am Spieltag von ihrem Auslands-Aufenthalt zurückkehrt. „Wir mussten bereits in Langen mit einem dezimierten Kader antreten, jedoch konnten einige Spielerinnen dort zeigen, dass sie auch in einer tragenderen Rolle in der Regionalliga mithalten können. Daran müssen wir am Samstag anknüpfen, wenn wir unseren ersten Saison- und Heimsieg einfahren wollen“, so Trainer Felix Georg zu seinen vermeintlichen Personalsorgen.

Ort: 
Sporthalle Wilhelmshöhe
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