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Kantersieg beim Tabellenschlusslicht

zu Spielbegegnung: 
Wildcats Aschaffenburg vs. 1. Damen

Überzeugende Mannschaftsleistung sichert den 84:36-Sieg

22. Oktober 2011, Felix Georg

Danke eines überzeugenden 84:36-Sieges bei den Wildcats Aschaffenburg sicherten sich die Regionalliga-Damen am 7. Spieltag den vierten Saisonsieg und schoben sich damit zumindest vorerst auf den 4. Tabellenplatz. Dabei überzeugten die CVJM-Damen einmal mehr als mannschaftliches Kollektiv, gleich fünf Spielerinnen punkteten zweistellig, alle 10 Spielerinnen kamen auf Einsatzzeiten zwischen 10 und 25 Minuten. Einer der wenigen Wehrmutstropfen blieb jedoch die Ausbeute von der Freiwurflinie: Hier konnte man lediglich 13:26 verwandeln, vergab im Schlussabschnitt allein 12 Freiwürfe.

Den deutlich besseren Start in die Partie hatten die CVJM-Damen auf ihrer Seite: Nachdem Thurid Marten mit ihren ersten Zählern die Partie eröffnet hatte, konnten sich neben Marten in dieser Phase insbesondere Miriam Precht und Franziska Gückelhorn dank ihrer Größenvorteile unter den Körben durchsetzen. Nach 5 Minuten leuchtete somit eine 12:2-Führung der Nordhessinnen von der Anzeigetafel. In der Folge fanden die Gastgeberinnen zwar besser zu ihrem Spiel, jedoch spielten die Gäste weiter solide ihr Spiel herunter. Nach den ersten 10 Minuten lag die Mannschaft von Trainer Felix Georg mit 24:10 in Führung. Im zweiten Spielabschnitt schlichen sich aufgrund der komfortablen Führung Unachtsamkeiten in der Verteidigung der Nordhessinnen ein, was Aschaffenburg nun zu einigen leichten Punkten nutzen konnte. Hinzu kamen viele Ballverluste, wodurch man die zweiten 10 Minuten lediglich mit 14:11 für sich entscheiden konnte und man mit einer 38:21-Führung in die Pause ging. „Unser guter Start war genau das, was wir heute gebraucht haben. Damit haben wir dem Spiel von Aschaffenburg früh den Zahn gezogen und konnten so von Beginn an dem Spiel unseren Stempel aufdrücken“, war Trainer Felix Georg insbesondere mit dem Auftakt seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Ohne die Unkonzentriertheiten im zweiten Spielabschnitt hätten wir in der Halbzeit einen noch deutlicheren Vorsprung inne

haben können.“ Nach der Halbzeitpause stellte man auf eine Mann-Mann-Verteidigung um und hatte damit das richtige Mittel gefunden, das gegnerische Spiel noch stärker einzuschränken. Während man in der Verteidigung die Gastgeberinnen immer wieder zu schwierigen Würfen zwang, konnte man sich in der Offensiv geduldig freie Würfe erspielen. Mit einem erfolgreicher Dreipunktwurf stellte Andrea Harder beim 48:23 nach 3 Minuten im dritten Spielabschnitt die bis dahin höchste Gästeführung her. Nach zwei Punkten von Aschaffenburgs Jasmin Carl erhöhten die Kasselerinnen die Intensität noch einmal merklich und sorgten mit einem 14:0-Lauf zum 62:25 für die vorzeitige Entscheidung. Mit einer 66:27-Führung ging man in den Schlussabschnitt. Auch in diesem hatten die Gastgeberinnen dem Spiel des CVJM Kassel wenig bis nichts entgegenzusetzen. Trainer Felix Georg wechselte nun munter durch und bescherte auch den Spielerinnen mit weniger Spielzeit zahlreiche Minuten. Hätte man nicht die bereits erwähnten 12 Freiwürfe vergeben, wäre auch das Erreichen der 100-Punkte-Marke noch möglich gewesen. Auch so spielte man jedoch bis zuletzt mit guter Intensität und sicherte sich mit dem 84:36-Sieg den höchsten Saisonerfolg. „Wir wussten heute nicht so recht, was uns erwarten wird. Trotz der Tatsache, dass Aschaffenburg bislang alle Partien zumeist sehr deutlich verloren hatte, wollten wir sie heute nicht unterschätzen und 40 Minuten mit voller Intensität spielen. Mit Ausnahme einer Phase im zweiten Viertel ist uns dies auch sehr gut gelungen“, war Trainer Felix Georg nach dem Spiel sichtlich zufrieden mit der heutigen Leistung. „Insbesondere freut es mich, dass wir einmal mehr eine sehr ausgeglichene Mannschaftsleistung abgeliefert haben und jede meiner Spielerinnen ihre Spielzeit gut genutzt hat um zum Erfolg beizutragen!“

Für den CVJM spielten: Gacal 18, Gückelhorn 15, Precht 14, Simon 14, Marten 10, Harder 5, Kip 4, Hutsch 2, Oustioujina 2, C. Pastuszko

nächstes Spiel: 

1. Damen vs. TSV Grünberg II

Samstag, Oktober 29, 2011 - 18:00
1. Damen
vs : 
TSV Grünberg

Nach zuletzt drei Siegen in Folge und dem überzeugenden Triumph in Aschaffenburg empfangen die Regionalligadamen des CVJM Kassel am 8. Spieltag den TSV Grünberg 2. Die Zweitligareserve der Bender Baskets Grünberg belegte in der Vorsaison den dritten Tabellenplatz und will auch in dieser Saison im oberen Drittel landen. Im bisherigen Saisonverlauf zeigte sich die Mannschaft aus der Gallusstadt jedoch sehr schwankend: Während man gegen den noch ungeschlagenen Spitzenreiter Langen eine knappe Niederlage hinnehmen musste, unterlag man gegen Horchheim (60:80) und Marburg (62:80) deutlich. „Grünberg ist eine junge, dennoch erfahrene Mannschaft. Alle Spielerinnen haben schon einige Jahre auf hohem Niveau gespielt und sind individuell sehr gut ausgebildet“, sieht Trainer Felix Georg die Gäste daher nicht zu Unrecht in der Favoritenrolle. „Mit Keisha Carthäuser und Ama Degbeon verfügt Grünberg über ein starkes und extrem talentiertes Duo unter den Körben, aber auch auf dem Flügel sind die Gäste gut besetzt.“ Für die Mannschaft um das Kapitänsduo Natalie Gacal und Alena Dirks gilt es daher insbesondere in der Verteidigung konzentriert zu agieren und den Gästen weder zu viele Freiräume unter den Körben noch einfache Würfe aus der Distanz zu gestatten. „Wir wollen uns gar nicht zu sehr durch das Spiel des Gegners beeinflussen lassen sondern uns vor allem auf unsere eigenen Stärken konzentrieren! Grünberg ist vor allem aufgrund der Erfahrung kein leichter Gegner. Wenn wir jedoch unser tatsächliches Leistungspotential abrufen können, haben wir eine durchaus realistische Siegchance“, erwartet die Mannschaft des Trainergespanns Georg & Kosberg jedoch eine herausfordernde Aufgabe.

Mit Ausnahme der weiterhin verletzten Manuela Greipel kann Trainer Felix Georg voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, jedoch waren einige Spielerinnen in der vergangenen Woche erkältet, so dass außer Individual- und Wurftraining kaum normales Training möglich war. Nicht mehr im Kader steht Neuzugang Denise Ude, die sich aus persönlichen Gründen aus der Mannschaft zurückgezogen hat.

Ort: 
Sporthalle Wilhelmshöhe
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