65:58-Sieg zum Auftakt gegen Mainz II – Geschlossene Mannschaftsleistung bringt den Sieg.
16. Januar 2012, Felix Georg
16. Januar 2012, Felix Georg
Nach 40 Minuten konnten Spielerinnen und Zuschauer gemeinsam jubeln und den erfolgreichen Auftakt ins Jahr 2012 feiern. Ausschlaggebend für den 65:58-Sieg war dabei ein starkes zweites Viertel, in welchem man sich zwischenzeitlich bis auf 16 Punkte absetzen konnte. Ein 9:0-Lauf zu Viertelbeginn brachte beim 34:22 die erste zweistellige Führung. In dieser Phase agierte man insbesondere in der Verteidigung hoch konzentriert und konnte die Früchte der harten Arbeit dank erfolgreicher Schnellangriffe ernten. In der 19. Minute lag man gar mit 46:30 in Führung, die Gäste aus Mainz kämpften sich zur Halbzeitpause jedoch nochmal auf 46:36 heran. Trainer Felix Georg sah die erste Halbzeit durchweg positiv: „Im zweiten Viertel haben wir das gezeigt, was wir spielen wollten. Intensive Verteidigung und einfache Punkte im Schnellangriff waren das richtige Mittel gegen die dünn besetzte Gäste-Mannschaft.“
Nach einer ansehlichen ersten Halbzeit taten sich beide Mannschaften in den zweiten 20 Minuten im Angriff deutlich schwerer. Lediglich 19 Punkte waren es letztlich für die Gastgeberinnen in der zweiten
Halbzeit. Da man jedoch in der Verteidigung nur selten einfache Punkte der Mainzer Mannschaft zuließ, behielt man schließlich dennoch die Oberhand. „In der zweiten Halbzeit haben wir leider nicht mehr das umgesetzt, was wir eigentlich spielen wollten. Gegen 7 Mainzer Spielerinnen haben wir zu wenig das Tempo forciert und unsere eigene Überlegenheit unter dem Korb nicht ausreichend ausgespielt“, blickt Trainer Felix Georg kritisch auf den zweiten Spielabschnitt. „Trotzdem waren wir heute die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen.“
CVJM Kassel: Precht 18 (15 Rebounds), Marten 11, Oustioujina 8, Gückelhorn 7 (15 Rebounds), Simon 7, Gacal 5 (4 Assists), Hutsch 5 (1 Dreier, 6 Ballgewinne), Dirks 2, Kip 2, Pastuszko 0
Am kommenden Wochenende gastiert die Mannschaft um Topscorerin Miriam Precht beim TV Hofheim. Gegen die Mannschaft aus dem Taunus kassierte man im Hinspiel eine von bislang zwei Heimspielniederlagen. Die Mannschaft von Trainer Rolf Weidemann belegt aktuell den 3.Platz und geht somit als klarer Favorit ins Spiel.
Mit positivem Schwung nach Hofheim
CVJM-Damen gastieren in Hofheim – An guter Leistung der 1.Halbzeit gegen Mainz anknüpfen
Am 15. Spieltag reisen die Regionalliga-Damen des CVJM Damen zum ersten Auswärtsspiel im Jahr 2012, diesmal führt es die Mannschaft nach Hofheim im Taunus. Die Vorzeichen stehen unterdessen gut: nicht nur, dass man durch den 65:58-Sieg gegen den ASC Mainz 2 erfolgreich ins neue Jahr startete; aufgrund des Punktverlusts von Schlusslicht Aschaffenburg sicherten sich die Damen des Trainergespanns Felix Georg & Martin Kosberg somit bereits 7 Spiele vor Saisonende den Klassenerhalt und damit das vor Rundenbeginn gesetzte Saisonziel.
Eine gute Ausgangslage also für das von Trainer Felix Georg als durchaus schweres Auswärtsspiel erwartete Gastspiel beim TV Hofheim. Gegen die zweite Bundesliga-Reserve der Rhein-Main Baskets (Hofheim bildet gemeinsam mit dem TV Langen den Unterbau der DBBL-Mannschaft) musste man im Hinspiel eine bittere 46:54-Niederlage hinnehmen. Bitter insbesondere, da man zur Halbzeit nach zwei tollen Vierteln noch mit 10 Punkten in Führung lag, den Sieg jedoch im Schlussviertel durch eigene Unachtsamkeiten leichtfertig herschenkte.
„Wir wollen an die gute Leistung aus der 1. Halbzeit des Spiels gegen Mainz anknüpfen. Dafür müssen wir in der Verteidigung wieder hart arbeiten und aggressive Gegenwehr leisten um einfache Würfe erst gar nicht zuzulassen und nach Ballgewinnen schnell nach vorne zu spielen“, sieht Trainer Felix Georg den Schlüssel in der Verteidigung. „Im Angriff müssen wir uns noch weiter steigern, um unser Potenzial unter den Körben besser auszunutzen – nahezu in jedem Spiel haben wir enorme Größenvorteile, woraus wir jedoch zu wenig Profit schlagen.“ Zwar lief die Vorbereitung auf das Hofheim-Spiel erneut nicht optimal, da einige Spielerinnen angeschlagen oder krank waren und somit nur eingeschränkt trainiert werden konnte; dies soll jedoch keineswegs als Ausrede gelten. Bis auf Andrea Harder und Alena Dirks (beide privat verhindert) und die verletzte Manuela Greipel kann Trainer Felix Georg voraussichtlich auf den vollständigen Kader zurückgreifen.