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Chancenlos aufgrund Fehlstart

zu Spielbegegnung: 
1. Damen vs. SG Weiterstadt

CVJM-Damen verschlafen Start gegen Weiterstadt verlieren mit 59:72.

28. Januar 2012, Felix Georg

Nach der deutlichen Niederlage in Hofheim hatten sich die Regionalliga-Damen des CVJM Kassel gegen die SG Weiterstadt viel vorgenommen, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Leider konnte man die eigenen Erwartungen nicht erfüllen und unterlag erneut deutlich mit 59:72 (24:43).

Dabei war die Vorentscheidung bereits nach dem 1. Viertel gefallen: während die Gäste aus Südhessen hochmotiviert aufspielten und sich sehr treffsicher zeigten, leisteten sich die Gastgeberinnen zu viele eigene Fehler und gestatteten Weiterstadt zu viele Freiheiten. Zehn Ballverluste sowie drei Treffer bei 13 Wurfversuchen leisteten ihr Übriges. Dies wussten die Gäste hervorragend auszunutzen und führten nach zehn Minuten bereits mit 9:31.

Im zweiten Spielabschnitt konnten sich die Gastgeberinnen dann endlich fangen und fanden nun besser ins Spiel. Zwar entschied man das 2. Viertel mit 15:12 für sich, ging jedoch aufgrund des drastischen Fehlstarts mit einem 24:43-Rückstand in die Halbzeitpause.

„Im ersten Viertel haben wir einfach nicht in unser Spiel gefunden. Auch wenn einige Würfe von außen nicht wie gewohnt ihr Ziel fanden, hätten wir besser den Abschluss in Korbnähe suchen müssen. Zudem haben wir uns unnötig von Weiterstadt unter Druck setzen lassen und nicht ausreichend dagegengehalten“, sah Trainer Felix Georg das Auftaktviertel als ausschlaggebend für die Niederlage.

Nach der Halbzeitpause konnte man die Chance, den Rückstand weiter zu verkürzen, leider nicht nutzen: während man in der Verteidigung nun deutlich besser spielte,

agierten die Gastgeberinnen offensiv zu verhalten und ohne ausreichende Gegenwehr gegen die weiterhin druckvolle Verteidigung der Gäste. Somit entschied Weiterstadt das dritte Viertel mit 8:11 für sich und ging mit einer 32:54-Führung in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel zeigten die Kasselerinnen dann auch endlich ihr offensives Potential: gut herausgespielte Würfe wie beim 34:56 durch Gesa Kip oder konsequent gelaufene Spielzüge mit dem Anspiel von Natalie Gacal auf Miriam Precht zum 47:66 ließen die Zuschauer zumindest phasenweise jubeln. Dank zweier erfolgreicher Distanzwürfe von „Pepsi“ Hutsch aus rund 8 Metern konnte man das End-Ergebnis zwar noch weiter verkürzen, musste sich jedoch letztlich deutlich mit 59:72 geschlagen geben.

Nach der Partie ärgerte sich Trainer Felix Georg vor allem über die vergebene Chance: „Weiterstadt hat heute verdient gewonnen. Jedoch nicht, weil sie besser gespielt haben, sondern weil sie einfach mehr gekämpft hatten und den Sieg mehr wollten als wir. Das erste Viertel war katastrophal, das brauchen wir nicht schön zu reden. Danach haben wir uns gefangen, konnten diese hohe Differenz jedoch nicht mehr aufholen. Uns fehlt zur Zeit einfach die Eingespieltheit sowie ein Funken Aggressivität auf dem Spielfeld! Daran müssen und werden wir jetzt im Training weiter arbeiten, um aus den verbleibenden fünf Partien das Maximum herauszuholen.“

CVJM Kassel: Precht 13, C. Pastuszko 10, Hutsch 9 (3 Dreier), Gacal 8, Kip 6, Harder 5, Marten 4, Oustioujina 2, Simon 2

nächstes Spiel: 

BC Marburg II vs. 1. Damen

Sonntag, Februar 12, 2012 - 18:00
BC Marburg II
vs : 
1. Damen

CVJM-Damen vor schwieriger Aufgabe in Marburg

Gegen Bundesliga-Reserve dennoch auf Wiedergutmachung aus

Nach zwei bitteren Niederlagen in Hofheim und zuhause gegen Weiterstadt sowie einem spielfreien Wochenende steht den Regionalliga-Damen des CVJM Kassel am 17.Spieltag mit dem Gastspiel bei der Bundesliga-Reserve des BC Marburg 2 eine schwierige Aufgabe bevor. Die Lahnstädterinnen stehen aktuell einen Platz hinter den Nordhessinnen auf dem 8.Platz mit einem Sieg weniger. Im Hinspiel konnte sich der CVJM dank einer starken Mannschaftsleistung gegen Marburg mit 59:47 durchsetzen, hatte dabei jedoch große Mühe, die Kreise von Marburgs Topscorerin Natascha Heuser einzuengen, die letztlich 28 Punkte erzielte. Marburg musste nach der Niederlage in Kassel noch weitere fünfmal als Verlierer vom Feld gehen ehe man zum Rückrundenauftakt in Aschaffenburg siegreich war. In der Rückrunde stehen auf Marburger Seite bislang drei Siege aus vier Spielen zu Buche – und somit der Kontrast zur Bilanz der Kasselerinnen, die seit dem Start der Rückrunde erst einen Sieg aus fünf Spielen verbuchen konnten. „Gegen Langen und Mainz konnten wir zumindest phasenweise die gewünschte Leistung abliefern. Gegen Saarlouis, Hofheim und Weiterstadt waren wir jedoch größtenteils meilenweit von unserem Leistungspotenzial entfernt“, blickt Trainer Felix Georg auf die bisher weniger positive Rückrunde zurück. „Grundsätzlich müssen wir auf dem Feld aggressiver und sicherer auftreten, um wieder dorthin zu gelangen, wo wir in der Hinrunde bereits waren. Nur so werden wir in Marburg eine realistische Siegchance haben“, sieht Georg seine Mannschaft in Marburg in der Außenseiterrolle. Um die schwierige Aufgabe zu meistern, kann man jedoch nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen; verzichten muss man auf Manuela Greipel (verletzt), Alena Dirks (privat verhindert) und Alina Hanke (erkrankt).

Ort: 
Auswärtsspiel
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